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Karl Kunze Hanseakten aus England. 1275 bis 1412. Während
der Wirren des Mittelalters entwickelte sich eine erstaunliche Vereinigung
norddeutscher Kaufleute, welche trotz fehlender staatlicher Souveränität
zu einer politischen Großmacht heranwuchs: die Hanse. Nicht
nur die erste, heute bekannte urkundliche Erwähnung überhaupt betont die
herausragende Stellung, die die Londoner Niederlassung für die Hanse
einnahm. Auch die zeitweilige Dominanz des englischen Marktes – vor
allem während des hundertjährigen Krieges – unterstreicht die
Bedeutung dieser Handelsverbindung. Die
Darstellung der englisch-hanseatischen Beziehungen, insbesondere aber auch
die ambitionierte und ausführlich zusammengetragene Quellensammlung,
machen das vorliegende Buch sowohl für den historisch interessierten
Laien als auch für forschende Geschichtswissenschaftler zur Pflicht; möchte
man mehr „über das Können und Wollen der Kaufleute aus den
norddeutsch-hanseatischen Städten und ihr Wirken auf englischem Boden“
erfahren.
SEVERUS Verlag, Hamburg 2011 14,8
x 21 cm/472 S./Paperback/€ 49,50
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