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Ulrich
Jahn:
Die deutschen Opfergebräuche bei Ackerbau und
Viehzucht
Mit
dem vorliegenden, erstmals 1884 erschienen Band „Die deutschen
Opfergebräuche bei Ackerbau und Viehzucht“, ist es Dr. Ulrich Jahn
gelungen, sich im Bereich der Mythologie und Volkskunde einen Namen zu
machen. Jahn stellt die Urformen der unterschiedlichen Bräuche dar und
vergleicht diese bezüglich ihrer regionalen Unterschiede. Auf diesem
Weg hat er als erster ein sinnvolles und verständliches System des
Opferkults der Deutschen geschaffen, was seinen Vorgängern nicht
gelungen ist. Ohne sich in vergleichenden Exkursen in Mythologien
anderer Völker zu verlieren, gelingt es Jahn die Ursprünge der bis
heute lebendigen Sitten und Bräuche herauszustellen, sodass der Leser
einen fundierten Einblick in diesen Bereich erhält.
Der Germanist und Erzählforscher, Dr. Ulrich Jahn, wurde durch
seine „Volkssagen aus Pommern und Rügen“ bekannt, deren Erfolg ihm
den Namen „pommerscher Grimm“ einhandelte. Zusammen mit dem Arzt
Rudolf Virchow gründete Jahn das Museum für deutsche Volkstrachten und
Erzeugnisse des Hausgewerbes, dessen erhaltene Bestände heute im Museum für
Europäische Kulturen in Berlin zu sehen sind.
SEVERUS
Verlag, Hamburg 2011
15,5
x 22 cm/364 S./Paperback/€ 39,50
ISBN
978-3-86347-070-8
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