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Immanuel Hermann Fichte: 

Die Idee der Persönlichkeit
und der individuellen Fortdauer

„Wie alles Wirkliche, so ist auch der individuelle Geist nothwendig räumlich-zeitlich, d. h. Seele und Leib sind nothwendige Correlatbegriffe. Freilich ist der wahre Leib der Seele nicht der äußere vergängliche Körper, sondern der „innere Leib“, der ihr auch im Tode bleibt. – Was ist aber nun die positive Bedeutung des vergänglichen Körpers, des Erdendaseins des Geistes überhaupt?“ 
(Karl Hartmann, 1904)

Immanuel Hermann Fichte (1796-1876), Sohn Johann Gottlieb Fichtes und Anhänger von u. a. Herbart, Leibniz, Hegel und Schelling, steht zusammen mit Christian Hermann Weisse für den theistischen Spätidealismus. Aufgrund öffentlicher Äußerungen während seines Studiums wurde Fichte der Demagogie bezichtigt und kam erst spät zu Professorentätigkeit und einem Lehrstuhl für Philosophie in Tübingen.

In dieser Schrift untersucht Fichte die Konsequenz seiner zweiten Grundannahme, die besagt,  Raum und Zeit seien nur Ausdruck der Wirklichkeit des unendlichen Seins und alle Realen nur als sich ausdehnende und dauernde zu denken, auf den Seelenbegriff als zentrale Idee seiner Metaphysik.

SEVERUS Verlag, Hamburg 2010 

12 x 19 cm/144 S./Paperback/€ 19,50

ISBN: 978-3-942382-22-9

 

©SEVERUS Verlag 2011

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